Jusos Oberhausen

Für eine gerechte Wohnungsmarktpolitik

„Krieg den Hütten, Friede den Palästen“, so oder so ähnlich lautet wohl das Motto der Oberhausener CDU.

Die Christdemokratinnen und Christdemokraten zeigen, dass sie nicht nur für eine ökonomische Verteilung von unten nach oben stehen, sondern nun auch den Wohnraum in unserer Stadt so verteilen möchte.

Anstatt marode Bauten zu renovieren und sozialökonomisch Benachteiligten lebenswerten Wohnraum zu schaffen, sollen diese offenbar eher aus unseren Städten weichen und Platz machen für die obere Mittelschicht.

Die CDU beweist damit mal wieder, dass Sie nicht für zukunftsorientierte Politik stehen will.

Eine Durchmischung auf dem Oberhausener Wohnungsmarkt kann nur durch zentrale Planung verwirklicht werden, deshalb vertreten die Jusos Oberhausen schon lange gemeinsam mit der SPD die Forderung nach einer zentralen Koordinierung durch eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft.

Wer 2021 noch nicht begriffen hat, dass wir Stadt für alle denken müssen, orientiert an ökologischen Problemstellungen, wirtschaftlichen Herausforderungen und sozialem Interessensausgleich, der sollte vielleicht eine zweite Klausurtagung hinterherschieben, um die eigene Politik zu hinterfragen.