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Wohin mit dem Bordell, CDU?

Samstag, 29.März 2014 von

Allgemein

In ihrem Kommunalwahlprogramm stellt die Oberhausener CDU die Forderung auf, den ,,Bordellbetrieb der Flaßhofstraße mittelfristig aus der Innenstadt zu verlagern“. Ich frage mich: Wohin denn bitte?

Kandidiert für die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen: Florian Wels

Der neue Standort eines ,,Großbordells“, ähnlich dem Kölner Pascha, soll dann mit den Bürgern ausdiskutiert werden. Ich persönlich bin auf diese Diskussion sehr gespannt und frage mich gleichzeitig- wieso macht man das nicht schon vor der Wahl?

Könnte es eventuell daran liegen, dass man einerseits Wählerstimmen in Alt-Oberhausen gewinnen möchte- gleichzeitig aber Angst davor hat Wählerstimmen aus dem ,,neuen“ Bordellviertel zu verlieren? Dieser Plan der Oberhausener CDU ist nicht viel mehr als die typische Katze im Sack. Man weiß vor der Wahl nicht, was man nach der Wahl tatsächlich rausbekommt.

Die Oberhausener Polizei hat besonders in den letzten Monaten große Erfolge im Kampf gegen die Kriminalität in unserer Stadt feiern können. Nicht umsonst gehört Oberhausen zu Deutschlands sichersten Großstädten. Die Devise muss lauten: Je unbequemer es in unserer Stadt für Kriminielle ist, desto eher bekommen wir dieses Problem in den Griff. Deshalb setzt sich die SPD dafür ein, die Präsenz von Vollzugskräften (insbesondere in den Problembereichen wie z.B. der Flaßhofstraße) langfristig zu sichern und auszuweiten.

Das Vorhaben der CDU mutiert die Flaßhofstraße jedoch lediglich zu einem schwarzen Peter, der von Stadtteil zu Stadtteil geschoben werden soll.

 

Florian Wels

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